04.02.2017

Peter Hornig und Adam Karas (v.l.n.r.)



Ehrung für Adam Karas

Eine ereignisreiche Woche ging am Samstag für Adam Karas zu Ende.

Während bei den Schwimmfreunden Unna die Vorbereitungen für den Landesliga-Durchgang im Rahmen der Deutschen-Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen am kommenden Wochen im Vordergrund stehen, läuft für Adam Karas bereits der paralympische Zyklus an. Grund genug, für Bundestrainerin Ute Schinkitz den Schwimmfreunden Unna einen Trainingsbesuch abzustatten. Gemeinsam mit SFU-Trainer Peter Hornig wurde intensiv der langfristige Rahmentrainingsplan für die Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio besprochen.
Trainingsinhalte, Trainingsschwerpunkte, internationale Wettkämpfe und die weitere schulische Ausbildung wurden abgestimmt und dokumentiert. Bundestrainerin Ute Schinkitz zeigte sich begeistert von den Trainingsmöglichkeiten und der Betreuung, die die Schwimmfreunde Unna Adam bieten können.

Ein weiterer Höhepunkt wartete dann am Samstag bei der Mitgliederversammlung des Landessportbundes in Mülheim/Ruhr auf Adam Karas. Zusammen mit drei anderen talentierten Nachwuchsathleten aus NRW wurde Adam, als einziger Sportler mit Handicap, mit der Patenschaft des Landessportbundes ausgezeichnet. Wesentliche Fördervoraussetzungen sind die D-Kader- beziehungsweise D/C-Kader-Zugehörigkeit in einem NRW-Landesfachverband der jeweiligen Sportart, der Medaillengewinn bei Deutschen Meisterschaften und eine positive schulische/berufliche Perspektive. Adam erhielt die Förderurkunde aus den Händen von Olympiamedaillengewinnerin Linda Stahl und zeigte im Rahmen einer kleinen Talkrunde, dass er sich auch abseits von Hallenbädern von einer guten Seite zeigen kann.

 

 

06.02.2017

LSB-Vizepräsidentin Gisela Hinnemann, Adam Karas und Ex-Speerwerferin Linda Stahl (Mitglied Präsidialausschuss Leistungssport) (v.l.n.r.) / Bild: LSB NRW | Andrea Bowinkelmann



Para-Schwimmer aus Fröndenberg erhält LSB-Patenschaft

(Duisburg, 06. Februar 2017) - Auch ein 15-Jähriger der Schwimmfreunde Unna ist dabei: Der Landessportbund NRW hat auch in diesem Jahr vier talentierte Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler ausgewählt, die mit einer Patenschaft unterstützt werden. Deshalb erhält auch der junge Para-Schwimmer Adam Karas (Fröndenberg), der 2015 mehrfacher Deutscher Kurzbahn-Meister wurde, ab sofort eine monatliche Unterstützung in Höhe von 300 Euro. Die Patenschaft für den Zehntklässler eines Gymnasiums läuft über ein Jahr.

Die Urkunden wurden auf der Mitgliederversammlung des Landessportbundes NRW am 04. Februar 2017 in Mülheim an der Ruhr durch LSB-Vizepräsidentin Leistungssport Gisela Hinnemann überreicht.

Die Auswahl der Patenschaften trifft der Präsidialausschuss Leistungssport des LSB NRW aus eingereichten Vorschlägen der am Förderkonzept „Leistungssport 2020 – Förderung von Eliten und Nachwuchs in NRW“ beteiligten olympischen, nicht-olympischen sowie den paralympischen Landesfachverbänden. Wesentliche Fördervoraussetzungen sind die D-Kader- beziehungsweise D/C-Kader-Zugehörigkeit in einem NRW-Landesfachverband der jeweiligen Sportart, der Medaillengewinn bei Deutschen Meisterschaften und eine positive schulische/berufliche Perspektive.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die „Patenkinder“, wie Handballerin Alina Grijseels oder Para-Tischtennisspieler Valentin Baus, sowohl in sportlicher, als auch in schulischer Hinsicht zahlreiche Erfolge erringen konnten. Nicht zuletzt auch, weil die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Patenschaft einen hilfreichen Beitrag in der Vereinbarkeit von Alltag und Leistungssport geleistet hat. So können mit Hilfe der monatlichen 300 Euro Internatsbeiträge, zusätzliche Trainerstunden oder Fahrtkosten zum Training oder zu Wettkämpfen besser finanziert werden.

Sinah Barlog
Redaktionssekretariat
LSB-Redaktion





12.02.2017

DMS-Landesliga-Team (v.l.n.r.)

DMS-Landesliga-Frauen-Team (v.l.n.r.)

DMS-Landesliga-Männer-Team (v.l.n.r.)



Klassenerhalt für Schwimmfreunde Unna

Die Schwimmfreunde Unna haben es doch geschafft.
Beiden Mannschaften gelang erneut der Klassenerhalt in der Westfalenliga, der vierthöchsten Klasse im Deutschen Schwimm-Verband
Dabei erlebte SFU-Trainer Peter Hornig ein ständiges Auf und Ab, bis nach den abschließenden 100 m Freistilrennen die dafür ausreichenden Plätze sieben (Frauen) und acht (Männer) feststanden.
Wenn man die begrenzten Auswahl-Möglichkeiten, den Trainingsumfang und die momentane körperliche Fitness einiger Teilnehmer berücksichtigt, ist dieses Endergebnis als äußerst positiv zu bewerten. Dies gilt ebenfalls für den gezeigten Teamgeist, der auch schwere und sonst ungewohnte Disziplinen bewältigen ließ.
Die Wettkämpfe der Westfalenliga wurden mit Jeweils fünf Mannschaften zeitgleich in Recklinghausen und in Unna ausgetragen. Sie brachten erwartungsgemäß eine Reihe herausragender Resultate.
So ist die Qualität der Unnaer Veranstaltung auch an den insgesamt acht neuen Bahnrekorden zu erkennen, die innerhalb von vier Stunden in der Schwimmsporthalle am Bergenkamp erreicht wurden.
Eine neue Bestmarke davon stellte SFU-Schwimmerin Katharina Neuhaus über 200 m Rücken (2:27,45) auf.
Dies bedeutete für sie gleichzeitig auch die Verbesserung ihres eigenen Vereinsrekordes. Diese Steigerung gelang Katharina danach ebenfalls im 100 m Rückenlauf (1:08,86).
Für Denise Quentin erfüllte sich am Sonntag ein jahrelanger Traum. Nach zahlreichen nur knapp gescheiterten Versuchen unterbot sie mit dem Vereinsrekord von 59,89 Sekunden über 100 m Freistil erstmals die Minutengrenze.
Im Schwimmfreunde-Frauenteam bestritten neben Katharina Neuhaus und Denise Quentin insgesamt vier Starts auch Nina Darenberg, Luisa Müller und Hannah Lerch (diese mit addierten 1800 Wettkampf-Metern).
Viktoria Kienitz (Zwei Langstreckenrennen), Lina Ellerkmann, Katja Gerlitz, Imke Lerch und Frieda Neuwerth ergänzten das SFU-Aufgebot in den ausgeschriebenen 26 Einzelstrecken des olympischen Programms
Das Schwimmfreunde-Männerteam musste den Ausfall von Jan Odenkirchen (studienbedingter Wechsel nach Aachen), Tim Odenkirchen (Sportverletzung) und Kai Becker (Erkrankung) verkraften. Erfreulicherweise sorgten aber die erneuten Startberechtigungen von Gianluca Bick und Benedikt Müller für die nötige Verstärkung. Gianluca Bick, Jan Vogel, Thorben Grzanna (mit sogar 2300 Wettkampf-Metern), Alexander Neuhaus und Niclas Knoke stellten sich in vier Wettbewerben der Konkurrenz. Adam Karas und Nicklas-Ronny Köhler (je zwei Rennen) sowie Benedikt Müller und Radhwan Husham sammelten weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg.



Weitere Zeiten:

50

m

Freistil

G. Bick

0:25,23

 

 

 

A. Neuhaus

0:25,24

100

m

Freistil

G. Bick

0:54,36

 

 

 

A. Neuhaus

0:55,77

200

m

Freistil

G. Bick

2:01,56

 

 

 

T. Grzanna

2:02,80

100

m

Rücken

J. Vogel

1:01,85

 

 

 

A. Neuhaus

1:03,32

200

m

Rücken

J. Vogel

2:14,89

 

 

 

A. Neuhaus

2:17,66

100

m

Brust

N. Darenberg

1:18,70

 

 

 

L. Müller

1:18,97

 

 

 

N. Knoke

1:10,38

 

 

 

N.-R. Köhler

1:13,13

200

m

Brust

N. Knoke

2:35,78

100

m

Schmetterling

D. Quentin

1:06,72

 

 

 

N. Darenberg

1:09,55

 

 

 

J. Vogel

1:00,44

200

m

Schmetterling

A. Karas

2:22,58

200

m

Lagen

D. Quentin

2:30,75

400

m

Lagen

H. Lerch

5:36,51

 

 

 

A. Karas

5:15,34




19.02.2017



Schwimmfreunde-Team mit Spitzenplätzen

47 Medaillen und 50 neue Bestzeiten erreichte ein vorwiegend aus dem Nachwuchsbereich stammendes Aufgebot der Schwimmfreunde Unna beim 41. Kamener Hallenschwimmfest.
Aus der schon Wettkampferfahrenen Gruppe gingen nur Denise Quentin, Lina Ellerkmann, Thorben Grzanna, Paul Julius Stein und Radhwan Husham an den Start. Dies aber mit beachtlichem Erfolg.
So holte sich Denise Quentin bei ihren teilweise schweren Rennen mit starken Zeiten sechs Mal Gold. Sie erzielte über 200 m Rücken (2:34,99) und 200 m Schmetterling (2:35,24) persönliche Bestmarken. Hinzu kamen Siege über 100 und 200 m Freistill, 100 m Brust und 400 m Lagen.
Zu vier 1. Plätzen schwamm Paul Julius Stein über 100 und 200 m Brust sowie über 100 und 200 m Freistil. Die dabei von ihm aufgestellten drei Bestzeiten bestätigen seine weitere positive Entwicklung.
Dies gilt ebenso für Lina Ellerkmann, die in Kamen über 200 m Rücken, 100 und 200 m Freistil jeweils Jahrgangsschnellste wurde.
Thorben Grzanna wurde Erster in seinem einzigen Rennen über 400 m Lagen, Radhwan Husham holte sich zwei Mal Silber und einmal Bronze.
Auch in den weiteren Wettbewerben und Altersklassen hielten die Unnaer gut mit.
Wie schon zuletzt gewohnt schwamm Maya Friederichs mit neuen Bestmarken über 50 m Rücken, 50 m Schmetterling, 400 m Freistil und 200 m Lagen an die Spitze ihres Jahrgangs.
Danielle Nitschke schlug über 50 und 200 m Brust als Erste an.
Nele Breuer (bei ihrer Premiere über 50 m Brust), Jonas Friederichs (200 m Brust) und Nina Schwerte (100 m Brust) konnten weitere 1. Plätze belegen.
Als eifrige Medaillensammler erwiesen sich auch Erik Schmidt (vier Mal Zweiter, einmal Dritter), Lilian Götze (drei Mal Zweite, zweimal Dritte), Ben Breuer (zwei Mal Zweiter, einmal Dritter) und Tabea Schupke (drei Mal Dritte).
Außerdem wurden Daniel Plonka, Danielle Nitschke, Nele Breuer und Nina Schwerte mit einer Silber- oder Bronzemedaille ausgezeichnet.
Mia Haschke, Alexandra Maksimets, Lucas Liebendahl und die Schwestern Evelin und Jana Seibel konnten ihre Bestzeiten weiter steigern.



26.02.2017

Johanna Schönfelder und Maya Friederichs



Katharina Neuhaus drei Mal erfolgreich

Die Südwestfälischen Längstrecken-Meisterschaften im Dortmunder Südbad stellten für die Schwimmfreunde Unna die ersten diesjährigen Titelkämpfe auf der 50-m-Bahn dar.
Die nicht leichte Umstellung verlief dennoch zufriedenstellend
So bei Katharina Neuhaus, die in ihrem ersten Jahr bei den Masters gleich dreifache Südwestfalen-Meisterin wurde. Wie schon vor Kurzem bei den Mannschafts-Wettkämpfen präsentierte sich die 20-jährige Unnaerin erneut in einer guten Form.
Sie gewann ihre drei Rennen über 200 m Freistil (2:18,87), 400 m Freistil (5:04,56) und 200 m Rücken (2:33,08) in überlegener Manier.
Nach einem Titelgewinn in der letzten Saison sicherte sich Mark Klemke diesmal zwei Goldmedaillen. Er schlug über 400 und 800 m Freistil (5:18,99 / 11:35,72) als Schnellster der Altersklasse 40 an.
Über eine neue Bestzeit freute sich Monika Kuhnert auf der 200 m Bruststrecke. Mit ihrer Verbesserung auf 3:51,53 Minuten schwamm sie in der Altersklasse 60 auf den zweiten Platz.
In den Entscheidungen der Junioren und Jugend erreichten Alexander Neuhaus (Sechster 800 m Freistil), Denise Quentin (Achte 400 m Lagen) Thorben Grzanna (800 m Freistil) und Lina Ellerkmann (Premiere 400 m Freistil) diesmal keinen Medaillenrang.
Gegen starke Konkurrenz konnten die SFU-Nachwuchsschwimmer-innen Maya Friederichs und Johanna Schönfelder im Jugend-Mehrkampf gut mithalten. Dieser aus sieben Einzeldisziplinen bestehende Wettkampf verlangt den Jüngsten schon einiges ab.
Maya Friederichs (Jahrgang 2006) steigerte ihre Bestmarken auf allen vier ausgeschriebenen Schwimmstrecken, schaffte in der Gesamtwertung Rang sechs und die Startmöglichkeit hei den NRW-Meisterschäften.
Auch die ein Jahr ältere Johanna Schönfelder war in ihren vier Rennen besser als zuvor. Da sie außerdem in zwei technischen Übungen unter die vier Besten kam, belegte sie bei der Schlussaddition einen beachtlichen 9. Platz.